Kindergarten Am See in Garitz
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Kinder versuchen von Geburt an, sich die Welt um sich herum zu erklären. Sie entwickeln eine natürliche Lernneugier und das Bedürfnis mit seiner Umwelt in Beziehung zu treten. Kinder lernen die Welt zu verstehen, indem sie sich mit anderen Kindern oder Erwachsenen austauschen und Bedeutungen untereinander aushandeln.

Die Erforschung von Bedeutung (ko-konstruktives Lernen) heißt, Bedeutungen zu entdecken, auszudrücken und mit anderen zu teilen, ebenso wie die Ideen anderer anzuerkennen. Ko – konstruktives Lernen beschränkt sich nicht nur auf den Erwerb von Fakten z. B. etwas zu sammeln, klassifizieren, benennen, nach Größe, Farbe u.s.w. zu sortieren und unter dem Mikroskop zu betrachten, sondern wirft Fragen nach dem Sinn auf. Z.B. Warum etwas passiert? Aus welchem Grund etwas wichtig ist? Warum es andere nicht tun? Wie sich etwas in den Jahreszyklus einfügt?

Durch die Elemente Gestaltung, Dokumentation und Diskurs wird der ko-konstruktive Prozess unterstützt.

  • Die Gestaltung bezieht sich auf die Aktivitäten von Fachkraft und Kindern, die Aktionen, Pläne und angestrebte Lösungen darstellen. Foto „Übernachtung“

 

  • Ko-Konstruktion DokumentationZur Dokumentation zählen z. B. Aufzeichnungen und Notizen der Fachkraft, die es Kindern ermöglichen, ihre eigenen Ideen auszudrücken und sie mit anderen zu teilen. Ebenso wird es ihnen dadurch ermöglicht, die Ideen anderer kennen zu lernen.

 

 

 

 

 

  • Ko-Konstruktion DiskursDer Diskurs schließlich ist der Prozess, in dem mit Kindern über Bedeutungen gesprochen wird: Bedeutungen werden ausgedrückt, geteilt und mit anderen ausgehandelt. Dabei versuchen die Beteiligten die Gestaltungen und Dokumentationen der anderen zu begreifen. Fachkräfte achten dabei die Theorien der Kinder, Ihre Vermutungen, Widersprüche und Missverständnisse und diskutieren diese.
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